Vorraussetzungen zur Parkettverlegung - nach DIN 18356
- trockener Untergrund
Zementestrich max 1,8% CM, Anhydritestrich max 0,5% CM
Holzuntergrund (Spanplatten E100, Blinddielung) 9-11% Holzfeuchte
- ebener Untergrund
bei Fertigparkett 100% sonst nach DIN max 3mm/m
- absolute Baufreiheit
keine Möbel o.ä., letzter Anstrich Malerarbeiten nach Versiegelung/Erstpflege
- gesundes Raumklima
Raumtemperatur 18-22° C und relative Luftfeuchte 50-65%
- Bodentemperatur
mindestens 15°C max. 20°C
- Stromanschluß
16A Lichtstromkreis je Maschine
- keine Silikone im
- Innenbereich
siehe "der heiße Tipp"
- ausreichende Beleuchtung
Der heiße Tipp
Silikon Warnung!
Silikondichtungsmassen sind für den Schreiner wie für den Hobby-Handwerker zu einem beliebten Reparaturmaterial geworden. Mit Silikon lassen sich nicht nur Feuchtfugen dichten, sondern es klebt auch hervorragend auf elastischen Untergründen. Da Silikon praktisch in allen Farben im Markt angeboten wird, wird es auch zu Reparaturen an Holz, Keramik und vielen anderen Werkstoffen verwendet.
Achtung: Silikon ist Gift für die Parkettversiegelungen!
Der gewünschte Effekt (Perl-Effekt) Wasser abzuweisen, wird ebenfalls auf Versiegelungslacke übertragen. Mit anderen Worten, wenn Versiegelungsmaterialien mit Silikon in Berührung kommen, verändert sich die Oberflächenspannung des Lackmaterials und der Lack beginnt "wegzukriechen".

Da die Wirkungsweise von Silikon außerordentlich groß ist, genügen selbst kleinste Spuren um einen Parkettfußboden während der Versiegelungsarbeiten restlos zu ruinieren. In der Regel sieht die Oberfläche an den Stellen, an denen Versiegelungsmaterial mit Silikon in Verbindung kommt, so aus, als hätte der Boden "Pestnarben". Deshalb spricht man in der Fachsprache auch von "Silikonpest". Für den Parkettverleger bedeutet das, mit größter Sorgfalt darauf zu achten, dass in seinem Gewerk kein Silikon zur Anwendung kommt und stellen Sie sicher, dass auch andere Gewerke, die vor Ihnen tätig sind Alternativprodukte einsetzen. Die bereits über das Schuhwerk bei einer Baubegehung eingeschleppten Silikonspuren reichen aus, um Ihre Arbeit im wahrsten Sinne des Wortes zunichte zu machen.

Man kann diese Silikonwarnung in Ihrem Interesse nicht deutlich genug aussprechen, denn Sie haften in vollem Umfange.

Maßnahmen zur Verhinderung von Silikon-Verseuchungen:
Stellen Sie durch die Bauleitung oder durch Absprache mit den im Bau befindlichen Handwerkern sicher, dass silikonhaltige Dichtungsmasse in keinem Fall, auch nicht versehentlich, mit dem verlegten Parkettboden in Berührung kommen darf.
Verwenden Sie absolut silikonfreie Dichtungsmassen. Lassen Sie sich dies im Zweifel vom Hersteller schriftlich bestätigen und zwar unter dem Hinweis auf eine problemlose Überlackierbarkeit.
In unserem Programm finden Sie für diese Zwecke eine silikonfreie, plasto-elastische Fugendichtmasse auf Acrylatbasis, weiß oder in den verschiedenen Holztfarben eingetönt.

Die Brandprobe:
Zünden Sie ein Stück Fugenmaterial einfach an. Handelt es sich um ein Silikonhaltiges Material erkennen Sie dies sofort an weißlichen Rückständen nach dem Löschen der Flamme. Silikonfreies Material brennt unter Hinterlassung schwarzer Rußpartikel ab.